2022/2023

 

03. und 24. März / KUNST

TRANSVISION: OderlandBerlin

(digital)

 

16. März / Kulturpolitik

Mit Tanz Zukunft bewegen I - Kulturpolitisches Forum des DTD

 

17. Juni / Kulturpolitik

Mit Tanz Zukunft bewegen II - Kulturpolitisches Forum des DTD

 

20 Juni / Kulturpolitik

Zukunfts(t)räume - Die Freie Szene in Brandenburg // Konzeption und Moderation

 

25./26. Juni / KUNST

INTERVISIONS #11 bei der Altonale in Hamburg (analog)

 

16. August / KUNST+POLITIK

Weggefährten // Konzeption + Moderation

 

02. September / Kulturpolitik

Mit Tanz Zukunft bewegen III -

Kulturpolitisches Forum des DTD

 

07. September / Kulturpolitik

Fair Pay! - Werkstatt #1 // Impuls

 

05. Oktober / KUNST+POLITIK Weggefährten // Konzeption + Moderation

 

20./21. Oktober / Kulturpolitik

Branchentreff PAP Berlin // Moderation

 

26./27. Oktober / KUNST+POLITIK

Weggefährten / Kongress: Transform your theatre // Konzeption + Moderation

 

22./23. November / Kulturpolitik

Fachkonferenz Systemcheck des BFDK // Moderation

 

 

 

 

 

 

Salat, Patriarchart und andere Katastrophen

Inhalt

"Das ist so Achtziger!"

heißt es heute gern und dabei schwingt Hohn in dieser Aussage mit, aber auch eine gewisse Sehnsucht. War damals nicht alles etwas greller, bunter, freier und auch

mutiger?

 

Menschen, die in den 80er Jahren oder später geboren sind – also nicht viel über diese Zeit wissen – haben die BegründerInnen der Theaterwerkstatt Pilkentafel befragt: Was hat die Arbeit der Theaterwerkstatt damals geprägt? Wie wurde über Umweltschutz nach Tschernobyl gestritten? Wie lebte man zwischen der Angst vor dem Weltuntergang und der Hoffnung auf eine alternative, menschlichere Gesellschaft? Wie rang man um Gleichberechtigung? Wie ging kollektives Arbeiten? Und war man an mancher Stelle nicht schon weiter als heute? Wo lässt sich anknüpfen? Wie voneinander lernen? Gibt es was zu erben und zu vererben? Diese Gespräche sind Grundlage einer performativen Ausstellung voller Erzählungen, Erinnerungen und Erbstücke, die aber nie eine historische Wahrheit, auch nicht die (ebenfalls verfälschte) Erinnerung der Beteiligten, sondern die Nacherzählung, Überlagerung, Überschreibung und Anverwandlung einer jüngeren Generation zeigen.

 

Der Parcours durch Phasen künstlerischen Schaffens und alternativer Lebensentwürfe lädt mit Zeitdokumenten, Videoinstallationen, Interviews und interaktiven Begegnungsmomenten ein, aus dem Heute ins Gestern zu spüren und aus dem Gestern das Heute neu zu sehen.