2022/2023

 

03. und 24. März / KUNST

TRANSVISION: OderlandBerlin

(digital)

 

16. März / Kulturpolitik

Mit Tanz Zukunft bewegen I - Kulturpolitisches Forum des DTD

 

17. Juni / Kulturpolitik

Mit Tanz Zukunft bewegen II - Kulturpolitisches Forum des DTD

 

20 Juni / Kulturpolitik

Zukunfts(t)räume - Die Freie Szene in Brandenburg // Konzeption und Moderation

 

25./26. Juni / KUNST

INTERVISIONS #11 bei der Altonale in Hamburg (analog)

 

16. August / KUNST+POLITIK

Weggefährten // Konzeption + Moderation

 

02. September / Kulturpolitik

Mit Tanz Zukunft bewegen III -

Kulturpolitisches Forum des DTD

 

07. September / Kulturpolitik

Fair Pay! - Werkstatt #1 // Impuls

 

05. Oktober / KUNST+POLITIK Weggefährten // Konzeption + Moderation

 

20./21. Oktober / Kulturpolitik

Branchentreff PAP Berlin // Moderation

 

26./27. Oktober / KUNST+POLITIK

Weggefährten / Kongress: Transform your theatre // Konzeption + Moderation

 

22./23. November / Kulturpolitik

Fachkonferenz Systemcheck des BFDK // Moderation

 

 

 

 

 

 

INHALT

Mit fast neunzig können Sie doch nicht absagen. Sie beide, unsere letzten Juden. Sie müssen unsere Jugend erziehen« – Erinnerung bewahren, Vorbild sein – dazu acht Tage Unterbringung im besten Hotel der Stadt, Kulturprogramm und Frühstücksbüffet inklusive. Mit diesen Verheißungen hat die Stadtverwaltung Osnabrück die Schwestern Eri und Selma Meyer dazu gebracht, in ihre Geburtsstadt zurückzukehren. Beide gehören zu den letzten Überlebenden der ehemals großen jüdischen Gemeinde der Stadt, die eine Gedenkveranstaltung als Versuch der Wiedergutmachung organisiert hat. Zurück in der heimischen Küche in Paris, beim Zubereiten von Leberhäckle und Eintopf, bricht das Schweigen über die Reise auf. Mehr und mehr treten unter den zwiespältigen Reiseerinnerungen längst vergangene, nie besprochene Familien- und Exilerinnerungen zum Vorschein. Allmählich nähern sich die beiden einer Wahrheit an, die man eigentlich nicht aussprechen darf. Muss man sagen, was man nicht sagen darf?