ÜBER ...

PORTRAIT im Hamburger Abendblatt (2016)

 

Spielzeit 2021 // 2022

 

09.August/MODERATION: Kulturpolitisches Update des PAP Berlin mit Dr. Klaus Lederer und Janina Benduski

 

10. und 11. September/KUNST: INTERVISIONS #10 bei der Altonale in Hamburg (analog)

 

14.-16. September 2021/KULTURPOLITIK: BUNDESFORUM 2021 (hybrid)

 

23. September/KUNST: TRANSVISION: OderlandBerlin (digital)

 

30. September - 16. Oktober/

KUNST: Salat, Patriarchat und andere Katastropen.

 

05.-07./10. Oktober/KUNST: Trollkinder können alles; Figurentheater Zitadelle

 

12. Oktober/KULTURPOLITIK:

Präsentation des Konzeptpapiers zur Förderstruktur der fdK in München

 

INHALT

Mit fast neunzig können Sie doch nicht absagen. Sie beide, unsere letzten Juden. Sie müssen unsere Jugend erziehen« – Erinnerung bewahren, Vorbild sein – dazu acht Tage Unterbringung im besten Hotel der Stadt, Kulturprogramm und Frühstücksbüffet inklusive. Mit diesen Verheißungen hat die Stadtverwaltung Osnabrück die Schwestern Eri und Selma Meyer dazu gebracht, in ihre Geburtsstadt zurückzukehren. Beide gehören zu den letzten Überlebenden der ehemals großen jüdischen Gemeinde der Stadt, die eine Gedenkveranstaltung als Versuch der Wiedergutmachung organisiert hat. Zurück in der heimischen Küche in Paris, beim Zubereiten von Leberhäckle und Eintopf, bricht das Schweigen über die Reise auf. Mehr und mehr treten unter den zwiespältigen Reiseerinnerungen längst vergangene, nie besprochene Familien- und Exilerinnerungen zum Vorschein. Allmählich nähern sich die beiden einer Wahrheit an, die man eigentlich nicht aussprechen darf. Muss man sagen, was man nicht sagen darf?