ÜBER ...

PORTRAIT im Hamburger Abendblatt (2016)

 

Spielzeit 2021 // 2022

 

09.August / MODERATION: Kulturpolitisches Update des PAP Berlin mit Dr. Klaus Lederer und Janina Benduski

 

10. und 11. September / KUNST: INTERVISIONS #10 bei der Altonale in Hamburg (analog)

 

14.-16. September 2021 / KULTURPOLITIK: BUNDESFORUM 2021 (hybrid)

 

23. September / KUNST: TRANSVISION: OderlandBerlin (digital)

 

30. September - 16. Oktober /

KUNST: Salat, Patriarchat und andere Katastropen.

 

05.-07./10. Oktober  /KUNST: Trollkinder können alles; Figurentheater Zitadelle

 

12. Oktober / KULTURPOLITIK:

Präsentation des Konzeptpapiers zur Förderstruktur der fdK in München

 

03. und 24. März / KUNST

TRANSVISION: OderlandBerlin

(digital)

 

16. März / KULTURPOLITIK

Mit Tanz Zukunft bewegen I - Kulturpolitisches Forum des DTD

 

17. Juni / KULTURPOLITIKMit Tanz Zukunft bewegen II - Kulturpolitisches Forum des DTD

 

25./26. Juni / KUNST

INTERVISIONS #11 bei der Altonale in Hamburg (analog)

 

INHALT

Am 13. Juli 2002 wird der siebzehnjährige Marinus Schöberl von seinem Freund Marcel, dessen älteren Bruder Marco und einem weiteren gleichaltrigen Kumpel viele Stunden lang misshandelt. Die drei prügeln ihn, beschimpfen ihn als „Juden“, sehen in ihm wegen seiner gefärbten Haare und seiner Skaterhosen einen Feind. Sie füllen ihn mit Alkohol bis zur Bewusstlosigkeit ab und verhöhnen ihn, weil er dem Männerritual nicht gewachsen ist und sich übergeben muss. Bei diesen Exzessen sind Erwachsene anwesend, die dem Treiben keinen Einhalt gebieten. Am Ende der Gewaltorgie nehmen die Drei ihr Opfer auf dem Fahrrad mit zu einem verlassenen LPG-Gelände am Rande des Dorfes. Dort geht das Prügeln weiter. Einer fordert den hilflosen Marinus auf, sich hinzuknien und nach Vorbild des Films „American History X“ in die Bordsteinkante der Futtertröge zu beißen.

Andres Veiel spürt dieser Tat nach, in dem er die Menschen zu Wort kommen lässt. Ein dokumentarischer Text, der die Realität einzufangen vermag.